Journalismus

Zentrale Aufgabe des Journalisten ist die Vermittlung von Welt. Mich hat zudem der tiefe innere Wunsch, die Welt zu ordnen, in diesen Beruf geführt. Täglich sortiere ich so die wichtigen und unwichtigen Themen, Nachrichten und Aussagen und arbeite redlich am allgemeinen Wirklichkeitskonstrukt mit. Ein anspruchsvoller Begriff von Ordnung schließt darin das Verstehen der Abläufe in der Gesellschaft, das Entdecken latenter Strukturen und Trends, das schnelle, sichere Urteil und die Reflexion der eigenen Rolle auf einer Meta-Ebene mit ein. Eine verantwortungsvolle Aufgabe. Das ruft nach solidem Handwerk. Erworben habe ich das in einem Journalistikstudium an der TU Dortmund und während eines Volontariats beim WDR Köln. Erproben kann ich es in allen gängigen Medienformen: Zeitung und Zeitschrift, Online, Radio, TV, Foto und Buch.